Eine der besten SciFi-Serien dieser Zeit geht in die 4. Staffel ihrer Neuauflage von 2005. Dr. Who is back!
(Schon die dritte Folge und ich habe es nicht einmal bemerkt…)
Eine der besten SciFi-Serien dieser Zeit geht in die 4. Staffel ihrer Neuauflage von 2005. Dr. Who is back!
(Schon die dritte Folge und ich habe es nicht einmal bemerkt…)
Ein großartiger Song aus einem wohl tollen PC-Spiel. Ich sollte es wirklich mal spielen.
Es ist wieder so weit. Es ist Ostern. Das ist sozusagen einer dieser “Trigger” für mediensüchtige Theisten, die ihre moralischen Hoheitsanspruch festigen müssen. Das tut man natürlich am besten in den Massenmedien. Und deswegen liest man seit gestern / heute bei SpOn:
Kurze Zusammenfassung:
Verschiedene Geistliche, darunter Erzbischof Reinhard Marx und Bischof Gebhard Fürst, sowie Günther Oettinger kritisieren das Osterprogramm privater TV-Sender. Ihrer Ansicht nach verletze die Ausstrahlung von diversen Filmen den “angemessenen Umgang mit der Osterbotschaft”. Die Privatsender kämen der Verantwortung nicht nach, Rücksicht auf die religiösen Gefühle, der Mehrzahl der Bundesbürger zu nehmen, so Oettinger. Gemeint sind Filme wie “Stirb Langsam” (FSK 16), “King Kong” (FSK 12) und “In Hell” (FSK 16).
Was ich nun allerdings befremdlich finde, ist, warum sich niemand aus diesem Personenkreis an “Die Passion Christi” (FSK 16) zu stören scheint. Ein Film, der nach Wikipedia “alle Aspekte der Folterung, wie sie sich aus den Erzählungen der Bibel ergeben können, mit Mitteln des technisch hochgerüsteten Actionfilms dramatisch interpretiert”. Ein Film, in dem viele Kritiker “unnötige Elemente von Splatter- oder Horrorfilmen” sehen. Ein Film, der von vielen jüdischen und selbst christlichen Kritikern als antisemitisch eingestuft wird, “weil er sich nicht bemühe, den im Neuen Testament selbst angelegten Vorwurf einer jüdischen Kollektivschuld am Tod Jesu zu widerlegen oder abzuschwächen”.
Ein Film kann also antisemitisch und brutal sein, die eingesetzte Brutalität als legitimes Stilmittel einsetzen um Authentizität zu heucheln, wenn es nur darum geht, die Geschichte christlichen Glaubens so darzustellen, wie es der Sichtweise fundamentalistischer Christen entspricht oder wenn er wenigstens thematisch zu Ostern passt. Wenn aber ein Film Gewalt lediglich in profanen Spannungsbögen einsetzt, nicht antisemitisch ist und “nur” der Unterhaltung dient, dann verletzt er religiöse Gefühle und ist somit moralisch zweifelhaft, sofern er nicht als Dokumentation biblischer Ereignisse getarnt ist.
Sehr interessant. Frohe Ostern.
The Golden Compass ist wieder so ein Film. Man liest ein Interview mit dem Autor der Buchvorlage und findet seine Ideen ganz faszinierend. Und dann passiert es: Der Film wird hollywoodtauglich gemacht. Dinge werden geändert, damit sie besser zum Medium Film passen. Und weil man irgendwie doch das wichtigste unterbringen will, reiht man lustlos Szenen aneinander, die irgendwie aus dem Buch in Erinnerung geblieben sind.
Das traurige daran ist nun, dass eine schöne Filmvorlage durch diese misslungene Leinwandadaption verbraucht ist. Vielleicht wird Peter Jackson es in 15 Jahren noch einmal “richtig” machen wollen. Aber momentan ist dieser Film eine versenkte Chance, und wie kann ein Sequel jemals hervorragend werden, wenn es sich an diesen miesen Film halten muss?
Der Simpsons-Film ist einfach nur toll. Unbedingt ansehen! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal 90 Minuten durchlachen konnte.
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