I am a decider!

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Eigentlich war ich ja für Hillary, weil ich sie für kompetenter hielt. Aber der Wahl-O-Mat von SpOn meint, dass ich Obama wählen sollte, wenn ich könnte:

wahl-o-mat

Andererseits war ich auch von Anfang an für Stephen Colbert, den die Demokraten nicht ernst nahmen. Vielleicht sollten wir nur noch Computerprogramme wählen lassen. Dann fallen wir nicht mehr auf Charisma und so einen Unsinn herein.

Erstaunlich ist auch, dass ich in 5 Antworten mit McCain übereinstimme. Und ne, es ging dabei nicht um Fritten.

The Passion Of The Common Sense

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Es ist wieder so weit. Es ist Ostern. Das ist sozusagen einer dieser “Trigger” für mediensüchtige Theisten, die ihre moralischen Hoheitsanspruch festigen müssen. Das tut man natürlich am besten in den Massenmedien. Und deswegen liest man seit gestern / heute bei SpOn:

Kurze Zusammenfassung:
Verschiedene Geistliche, darunter Erzbischof Reinhard Marx und Bischof Gebhard Fürst, sowie Günther Oettinger kritisieren das Osterprogramm privater TV-Sender. Ihrer Ansicht nach verletze die Ausstrahlung von diversen Filmen den “angemessenen Umgang mit der Osterbotschaft”. Die Privatsender kämen der Verantwortung nicht nach, Rücksicht auf die religiösen Gefühle, der Mehrzahl der Bundesbürger zu nehmen, so Oettinger. Gemeint sind Filme wie “Stirb Langsam” (FSK 16), “King Kong” (FSK 12) und “In Hell” (FSK 16).

Was ich nun allerdings befremdlich finde, ist, warum sich niemand aus diesem Personenkreis an “Die Passion Christi” (FSK 16) zu stören scheint. Ein Film, der nach Wikipedia “alle Aspekte der Folterung, wie sie sich aus den Erzählungen der Bibel ergeben können, mit Mitteln des technisch hochgerüsteten Actionfilms dramatisch interpretiert”. Ein Film, in dem viele Kritiker “unnötige Elemente von Splatter- oder Horrorfilmen” sehen. Ein Film, der von vielen jüdischen und selbst christlichen Kritikern als antisemitisch eingestuft wird, “weil er sich nicht bemühe, den im Neuen Testament selbst angelegten Vorwurf einer jüdischen Kollektivschuld am Tod Jesu zu widerlegen oder abzuschwächen”.

Ein Film kann also antisemitisch und brutal sein, die eingesetzte Brutalität als legitimes Stilmittel einsetzen um Authentizität zu heucheln, wenn es nur darum geht, die Geschichte christlichen Glaubens so darzustellen, wie es der Sichtweise fundamentalistischer Christen entspricht oder wenn er wenigstens thematisch zu Ostern passt. Wenn aber ein Film Gewalt lediglich in profanen Spannungsbögen einsetzt, nicht antisemitisch ist und “nur” der Unterhaltung dient, dann verletzt er religiöse Gefühle und ist somit moralisch zweifelhaft, sofern er nicht als Dokumentation biblischer Ereignisse getarnt ist.

Sehr interessant. Frohe Ostern.

La Resistance Lives On

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Es hat schon etwas bedrohliches an sich, wenn der allmächtige Steuerstaat die armen Steuerhinterzieher, äh Steuerinsicherheitbringer, mit gnadenloser Härte verfolgt. Und Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Steuerstaat

Verwechslungen mit Reichspropaganda sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

The penitent man will pass

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Braucht noch jemand schnell einen Beweis, dass Religion im Kern schädlich und intolerant ist?

Hier, bitte sehr!

Tendencies

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Liebes Spiegel-Online, was hat euch zu dieser Einleitung bewogen?

Strafverfahren, politischer Einsatz für die Grünen, vor Jahren dann nach Afghanistan abgetaucht […]


Hervorhebung von mir.

Let Truthiness Ring

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My contribution to a better America:

bumper sticker

I want to believe

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Seit dem der Bundesinnenminister PCs online durchsuchen will, hat auch “heise online” das als Thema für sich entdeckt und ist sichtlich darum bemüht, häufig über den Verlauf dieser wirklich schweren Gesetzesgeburt zu berichten.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist, wieso Herr Schäuble ständig versucht, die gezielte Tötung von Terroristen zu rechtfertigen. Welche Situation soll das bitte behandeln? Wenn ein Terrorist versucht, sich durch bewaffneten Widerstand der Festnahme zu entziehen, dann darf die Polizei nach geltendem Recht selbstverständlich zur Waffe greifen. Geht es nur darum, einen Terroristen erschießen zu dürfen, ohne ihn festnehmen zu müssen? Wenn dem so ist, frage ich mich, wie das mit einem Rechtsstaat zu vereinbaren ist und ob das nicht eine gefährliche Grundlage für eine Regierung darstellt, die durch eine schwammige Gesetzgebung plötzlich nicht nur in der Lage ist, nach Gutdünken zu entscheiden, wer ein Terrorist ist, sondern auch entsprechend des nun vorbereiteten Gesetzes zu reagieren.

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